Gemeinschaft zum Erhalt der Dunklen Biene e.V.

 
 

Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Gesellschaft zum Erhalt der Dunklen Biene, GEDB e.V.. Im nachfolgenden Text finden Sie unsere Kooperationen mit Partnerorganisationen.


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Vorstellung und Zielsetzung der GEDB

Die GEDB e.V. wurde im November 1994 gegründet. Dies fand in einer unwirtlichen Umgebung statt, in der die dunklen/heimischen Honigbienen in Deutschland, aus politischen Gründen bereits ausgerottet waren und sich die Zuchtorganisationen auf ihre jeweiligen “Besten Honigbienen” (invasive Rassen/Hybriden) fixierten. Bei der Gründungsversammlung waren deshalb mehr Gegner den Befürworter zugegen. Die Gründung konnte durch die Gegner nicht verhindert und die Weiterentwicklung nicht aufgehalten, dem Neugeborenen jedoch Maulwürfe als Totengräber in die Wiege gelegt werden.


Totgesagte leben länger, was sollte verteidigt werden: In der Zeit seit ca.1850 ging das Wissen und die Wertschätzung über die autochthonen Honigbienen in Rechtfertigungslehren, “wissenschaftlichen Wahrheiten” und Propaganda unter. Dabei entstand die in Europa einmalige Situation Deutschlands der “Mellifera freien Zone” die es zu verteidigen und zu schützen galt. International gerieten die Bestände der Autochthonen ebenfalls unter Druck, aus dem Missverständnis heraus, dass Leistungssteigerung (Honigertrag) an das Erbgut des “Bien” gekoppelt und weitergezüchtet, bzw. durch Verkreuzungen von Rassen und Ökotypen vererbbare Ertragssteigerung erzielt werden könne.


Um dem Aussterben dieses Natur- und Kulturerbes entgegenzuwirken gründeten sich im europäischen Ausland schon früher, z.B. 5 Jahre vorher in der Schweiz unsere Freunde und Geburtshelfer der SLB-“Schweizerischen Landrassenbiene, welche an der Gründungsversammlung mitwirkten.


Auf der Grundlage der Rio-Konferenz-92 lag unser Hauptanliegen auf internationaler Zusammenarbeit und so beteiligte sich die GEDB im Dez. 94 an der Vorbereitung der für 1995 geplanten (von der Nordischen Konferenz für die Dunklen Bienen vor gedachten) internationalen Konferenz zur Erhaltung der Dunklen Bienen in Norwegen – heute SICAMM. Im Sept. 95 wurde die 1. Internationale Konferenz durch ein gemeinsames Komminique abgeschlossen in dem es u.a. lautet:

Es ist die Pflicht unserer Generation, die Dunkle Biene mit all ihren Unterrassen für die Zukunft zu erhalten. Um dies zu erreichen, empfehlen wir:

  1. 1.Alle Anstrengungen zur Erhaltung, Wiedereinbürgerung, Untersuchung, Selektion und Verbesserung der Europäischen Dunklen Biene sind zu begrüßen und wenn möglich zu unterstützen.

a) Alle Länder des früheren Verbreitungsgebietes tragen die Verantwortung zum Erhalt der Dunklen Biene und sollten Pläne entwickeln, wie dies zu verwirklichen ist.

b) Naturschutz ist die Aufgabe der Unterzeichner der Biodiversitäts-Konvention. Zuchtprogramme sind selbstverständlich Aufgabe der Imkerorganisationen. Zuchtprogramme müssen den Erhalt der verschiedenen Unterrassen der Dunklen Biene mit einschließen.

c) Es ist wichtig, dass Schutzgebiete für die verschiedenen Unterrassen als Genresourcen eingerichtet und unterhalten werden.

d) Wir weisen die Regierungen darauf hin, dass es wichtig ist, wissenschaftliche Institutionen zu unterstützen, die Systeme zur Unterscheidung von Unterrassen von Apis mellifera mellifera entwickeln.

e) Darüber hinaus ist es von großer Wichtigkeit, die Restbestände der noch vorhandenen Unterrassen zu erfassen.

2. Die Konferenz beschloss, eine internationale Organisation zum Erhalt der Europäischen Dunklen Biene zu gründen, zu deren Sekretär für die erste Periode Nils Drivdal (Flekkefjord, Norwegen) gewählt wurde.

3. Dieses Kommunique wurde von Mitgliedern folgender Staaten verfasst: Österreich, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Polen, Schweden, Schweiz und Großbritanien.

Die zweite Konferenz fand in See, Tirol statt, dabei wurde Deutsch zur zweiten Konferenzsprache,

dabei beschlossen die deutschsprachigen Teilnehmer (GEDB, SLB) auf den Vorschlag von Frau Dr. Kohlich (Österreich) den Begriff “Unterrasse” durch den unbelasteten Begriff “Ökotypen” zu ersetzen.

Diese Grundlagen finden sich in der Satzung, den Zielen und den Erhaltungsrichtlinien der GEDB wieder, nach denen wir auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ausrichten.

Um die Zusammenarbeit beim Erhalt der Dunklen im deutschsprachigen Raum zu verstärken wurde 2002 durch Initiative der GEDB e.V. der DACH-Verband e.V. (Deutschland, Österreich, Schweiz) gegründet, der jedoch durch Unterwanderung im Sande verlief.

Gleichzeitig bemühte sich die GEDB e.V. um Kooperation mit einem starken Partner in Deutschland von gleichen Interessen, zur Existenz- und Absicherung unserer Ziele, in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen GEH e.V..So bekam die einheimische Honigbiene als Natur- und Kulturerbe in ihrer Situation, die ihr zustehende Würdigung in der Stellung der Volks-, Landwirtschaft und Biodiversität. Zusammen mit dem Leutstettener Pferd, auf der “Grünen Woche in Berlin” erhielt sie den Titel “Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2004” (als nicht domestizierbares Wildtier) und wurde in die Rote Liste der GEH aufgenommen.

Durch erhöhten Bekanntheitsgrad und der Tatsache, dass sich die Dunklen im Aussterben befinden, dadurch  nicht so leicht zu beschaffen sind, entwickelten sich fantasiereiche Laienorgnisationen und eine große Grauzone, -markt auch im benachbarten Ausland, außerhalb den Satzungen von GEDB u. GEH e.V., weshalb um der Sache des Erhaltes Willen klare Abgrenzungen und Distanzierungen notwendig sind. Mit unseren Zielen/Bienen nicht vereinbar sind Hybridisierung, daraus entwickelte Zuchtziele z.B. Verdrängungszucht, Resistenz-, Vitalitäts-, Inzucht(Linien) Zuchtwertschätzung, Genveränderungen usw. – Existenz gefährdende Aktionen finden von uns keine Unterstützung.

In politischen Fragen der Imkerei, Trachtangebot, Biodiversität, Landwirtschaft und Bedrohungen der Bienen allgemein, sind wir an Kooperation und Zusammenarbeit mit anderen Imkerverbänden sehr interessiert, die Bemühungen des DIB hiezu begrüßen wir ausdrücklich und wollen uns weiterhin daran beteiligen.

Der Rundbrief der GEDB erscheint nach Bedarf.


Der Mitgliederbeitrag beträgt Euro 30€ / Jahr.

Bankverbindung: GEDB e.V., Sparkasse Hohenlohekreis Ingelfingen

Konto Nr. 7 606 452 (BLZ 622 515 50)


GEDB Mitgliedschaften und Kooperationspartner: 


Die GEDB e.V. ist Gründungsmitglied der SICAMM www.sicamm.org

 


 

Mitglied bei der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. – GEH                               www.g-e-h.de

 


 

Kooperationspartner von SAVE foundation Safeguard for Agricultural Varieties in Europe                                                                        www.save-foundation.net/

 

 

Willkommen auf der Homepage der Gesellschaft zum Erhalt der Dunklen Biene, GEDB

Dunkle Bienen im SWR – 

Aus aktuellem Anlass leider der Schere zum Opfer gefallen.

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